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Der Begriff
“asil” vom Arabischen ins Deutsche übersetzt, bedeutet: rein, echt, edel
und unverfälscht.
Ein Asilaraber ist
ein Pferd, dessen Abstammung ausschließlich auf die Beduinenzucht der “Arabia
Deserta”
entstammt, das heisst, das Pferd oder dessen Elterntiere müssen im Stutbuch von
Saudi-Arabien oder Bahrain
nachgewiesen sein, oder in jeder Generation ihres Pedigrees auf die Zucht der
“Egyptian Agricultural Organisation” (EAO), Ägypten bzw. den von ihr überwachten
Privatgestüten zurückgehen.
Der größte Dank für die Erhaltung der reinen Araberrasse gebührt Arabien und
Ägypten.
Sie besaßen die
Quellen dieser Pferde und bildeten somit das Fundament der Asilzucht. Die besten
Pferdezüchter und treuesten Hüter dieser Rasse waren Stämme wie die “Nedschdi”,
die “Wahabiten”, die “Harb” und die “Mutari”.Beduinen. Sie benutzen
nie ein “blutfremdes” Pferd zur Kreuzung ihrer Rasse, sondern waren stehts
darauf bedacht, als Vatertiere nur immer Söhne des rein erhaltenden, edelsten
Blutes zu verwenden. Man kann dies als Blutfanatismus bezeichnen, doch hätten
Kreuzungsprodukte unter diesen harten Umweltbedingungen keine Überlebenschance
gehabt.
Das Ziel der Züchter
von asilen Pferden ist es, zur reinen Beduinenzucht zurückzufinden, um das
unvorstellbare Potential dieser Rasse zu festigen, um sie erneut zum Bindeglied
der arabischen Zucht werden zu lassen, da der klassische Asilaraber auf der
arabischen Halbinsel kaum noch anzutreffen ist. Nur der ständige Import von
Originaltieren bildete und sicherte die Substanz - das heutige Fundament der
Asilzucht!
Wir züchten bereits seit 14 Jahren Vollblutaraber, doch erst vor acht Jahren
haben wir uns dem asilen Pferd verschrieben. Der extrem menschenbezogene
Charakter dieser Pferde ist mit keiner anderen Rasse zu vergleichen, und die
besondere Ausstrahlung dieser “Wüstenkinder” verleiht ihnen in den Augen
eines jeden Betrachters einen Hauch des rauhen, und doch so faszinierenden
Arabiens.
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